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Houbens Beitrag erscheint zu einem Zeitpunkt, da klinische Psychologen in die Versorgung psychisch Kranker einbezogen werden sollen. Bei dieser Entwicklung wird die Beratung einen Schwerpunkt im Vorfeld psychischer Erkrankungen bilden. An dieser aktuellen berufspolitischen Aufgabe gemessen, gehört Houbens Beitrag zur Grundlagenforschung. Wie der Untertitel erkennen läßt, lautet die Absicht: „Die psychoanalytische Theorie soll im folgenden heuristisch angewendet werden. Eine Anzahl in ihr enthaltener Hypothesen über psychische Bedingungszusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten soll als Leitfaden dienen, um die spezielle zwischenmenschliche Interaktionsform der Beratung hypothetisch zu definieren und eine Psychologie der an ihr beteiligten Personen zu entwerfen. Das Gefüge der so zu gewinnenden Hypothesen soll eine prüfbare Theorie der Beratung ergeben“ (S. 18). Der Beitrag ist also akademisch-wissenschaftlicher Natur.