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Beim autogenen Training1, dem die Platte zugeordnet ist und das als bekannt vorausgesetzt wird, vollziehen sich bestimmte Abläufe, die man im Rahmen des psychoanalytischen Modells betrachten kann. Die Konzentration auf den eigenen Körper führt zu einer Regression auf eine narzißtische Position, wobei noch nicht genau geklärt ist, wie der Gebrauch der sprachlichen Formeln während des Trainings verstanden werden kann.
In Verbindung mit Fink hat nun Flackus auf einer Platte Musik aufgenommen, um die unbewußten Bereiche, die durch das autogene Training angesprochen werden, noch besser zu beeinflussen. In einem Beiheft zu der Platte erläutert Wiesenhütter den Zweck dieser Musik: „Wir benutzen … musikalische Produktionen, um den sich Entspannenden und auf das Innere Gerichteten zur Einleitung und Vertiefung der Meditation zu verhelfen.„Und weiter: „Traditionelle Musik richtet sich nicht in erster Linie an unsere Gefühlswelt, an unser Unbewußtes und an unsere vegetativen Funktionen, sondern an unser bewußtes Musikerleben. Deshalb eignen sich traditionelle Musikwerke zur Musikmeditation … nicht. Eine abstrakte, unserem Bewußtsein und unserer Tradition entferntere Musikgattung erfüllt den Zweck der meditativen Versenkung, d. h. die Ansprache an unsere unbewußten Funktionen besser.„
Die Musik auf der Platte ist in drei Teile geteilt und für morgendliche, mittägliche und abendliche Übungen gedacht. Versucht man, die Musik auf der Platte zu beschreiben, so ergibt sich folgendes:
1. finden wir unharmonische, einstimmige Musik, nicht mehrstimmige im Sinne der funktionalen Mehrstimmigkeit. Größere musikalische Formen werden vermieden, d. h. die Musik unterscheidet sich im Kompositionsprinzip von der mitteleuropäisch tradierten; doch tauchen 2. kleine Motive, kleine Gestalten auf, die öfter wiederkehren; 3. hat der Einzelklang gelegentlich besondere Wirkung durch Nachhall, und 4. hat man sich von pentatonischen Wendungen, von europäischer Kirchenmusik und vor allem von Stilelementen o