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Die Autorin berichtet über eine von ihr geleitete Balint-Gruppe von fünf Vollzugsbeamten einer Jugendstrafanstalt. Standen zunächst Probleme der Aggression(s-Projektion) im Vordergrund der Arbeit, so rückten allmählich die die institutionellen Zwänge ergänzenden inneren Fesseln ins Zentrum der Aufmerksamkeit; mit zunehmender Sensibilisierung wuchs freilich auch die Verwundbarkeit der Beamten. Einen Ausweg aus diesen Schwierigkeiten sieht Adler in der Chance der Gruppe, ihre Erfahrungen zu kommunizieren, nicht Minderheit zu bleiben.