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Die psychoanalytische Erforschung der Persönlichkeitsstruktur von psychosomatisch Kranken und Delinquenten lehrt — wie hier an Beispielen demonstriert wird —, daß das Konfliktmaterial, das im einen Fall zur Neurose, im anderen zur Kriminalität führt, im wesentlichen das gleiche sein dürfte: Konflikte aus der Oralität, gestörte Objektbeziehungen. Different sind hingegen im typischen Fall die Entwicklung des Ichideals und der Modus der manifesten Objektbeziehungen. Vor allem aber tritt beim Delinquenten an die Stelle der autoplastischen Reaktion die alloplastische, das Agieren. In seinem Fall dient nicht der eigene Organismus, sondern der soziale, die Gesellschaft, als Projektionsfläche.