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Dieser Band vereinigt Zeitschriftenaufsätze des allzu früh verstorbenen W. Schwidder sowie von T. F. Hau und Mitarbeitern seines Freiburger Arbeitskreises, die fast alle ursprünglich in der „Zeitschrift für Allgemeinmedizin“ erschienen sind. Es handelt sich also um eine Publikation, die sich in erster Linie an niedergelassene praktizierende Ärzte wendet und diese über die Grundzüge einer psychoanalytisch orientierten psychosomatischen Medizin zu informieren sucht. Im einführenden Beitrag stellt W. Schwidder fest, daß psychosomatische Erkrankungen „eine Sonderform der neurotischen Entwicklung“ sind, „bei denen es nicht nur zu somatischer Symptommanifestation im Sinne des Erlebens, wie bei der Konversionshysterie, sondern auch, zu erheblichen funktionell anatomischen Veränderungen (Läsionen) kommen kann“ (S. 14). Er stellt die genetische Verwandtschaft psychosomatischer Erkrankungen mit „neurotischen Haltungen“ (S. 25), also prägenitalen Charakterstörungen heraus und betont im Gegensatz zu den Hypothesen von der Bedeutung bestimmter Persönlichkeitstypen und bestimmter auslösender Konfliktsituationen die Spezifität eines „obligaten psychodynamischen Ablaufes“ (S. 28). Den wichtigsten Heilfaktor