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Die Arbeiten Maxwell Gitelsons, der, 63 Jahre alt, 1965 — er leitete gerade als Präsident im vierten Jahr die Geschäfte der IPV — zu früh verstarb, sind in den Jahren 1938 bis 1963 entstanden. Sie spiegeln die persönliche Entwicklung ihres Verfassers wider wie auch ein Stück der Geschichte der IPV, mit der sein Name, vor allem wegen seines engagierten Eintretens für eine intensive und im echten Sinn verstanden orthodoxe Ausbildung eng verbunden ist. Stets von hohem klinischen und wissenschaftlichen Niveau, stets in einem klaren, direkten Stil abgefaßt, zeigen uns seine Aufsätze den erfahrenen Arzt und versierten Kliniker, den hoch einfühlsamen und mit sicherer Urteilskraft begabten Psychoanalytiker.
Das gilt schon für die frühen, „vor-analytischen“ Beiträge über „Clinical Experience with Playtherapie“ und „The Critical Moment in Psychotherapy“ wie für die schöne Fallstudie „Intellectuality in the Defence Transference“ . Jedesmal gelangen vorbildlich geführte psychoanalytische Psychotherapien und Psychoanalysen in höchst instruktiver und eleganter Weise zur Darstellung. Eine besondere Hervorhebung verdient dabei die differenzierte Behandlung, die der Umgang mit der libidinösen und der Abwehrübertragung erfährt, eine Thematik, der ja für die psychoanalytische Zielsetzung recht eigentlich — nämlich Befreiung und Entwicklung des Persönlichkeitskernes — zentrale Bedeutung zukommt. Es gilt für die Aufsätze über „Character Synthesis: The Psychotherapeutic Problem of Adolescence“ und „The Emotional Problems of Elderly People“ , in denen jeweils eine Problematik angeschnitten und abgehandelt wird, die heute nach wie vor aktuell ist, sind doch immer noch Therapie und Umgang mit pubertierenden und alten Menschen ein kontroverses Gebiet, das Technik und Theorie herausfordert, und — wie ich glaube — zu Revisionen zwingt. Dies letztere zum Beispiel in Hinblick auf die klassische Übertragungsneurose, von der Gitelson dezidiert sagt, ihre „Hervorbringung“ („induction“) und ihre „