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Moeller geht — im Anschluß an H. Deutsch, H. Racker und A. Green — den interaktionellen Implikationen der Übertragungs-Gegenübertragungstheorie nach. In der psychoanalytischen Kur wird eine Beziehungs-Repräsentanz des Patienten (die das spezifische Verhältnis zwischen Selbst- und Objektrepräsentanz wiedergibt) aktualisiert. Soll eine therapeutische Beziehung zustande kommen, so bedarf es auf seiten des Therapeuten einer doppelten Probe-Identifizierung mit den vom Patienten vermittelten (inszenierten) Selbst- und Objektrepräsentanzen. Daß in der psychoanalytischen Literatur im Zusammenhang mit der Gegenübertragung vorwiegend von den im Therapeuten induzierten Objekt-(Eltern-)Reaktionen auf die Übertragung des Patienten(-kindes) die Rede ist, führt Moeller auf die Entlastungsfunktion einer solchen Rollenverteilung zurück.