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Eine der Hinterlassenschaften des deutschen Faschismus ist das Wissen um die Möglichkeiten, mit Hilfe der Folter Individuen ihrer Identität zu berauben und Kollektive einzuschüchtern. Seither hat die Folter in vielen Ländern sich wieder ausgebreitet. Ausgehend von der Erfahrung einer gefolterten Studentin aus Montevideo (Uruguay) erörtert die Autorin den regressiven Status, auf den der Gequälte durch die Tortur zurückgeworfen wird, seine Chancen, die eigene Identität zu bewahren, sowie die psychische Verfassung der Folterknechte.