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Die Autorin versucht, sich mit den subjektiven Hindernissen auseinanderzusetzen, die der Emanzipation der Frauen im Wege stehen. Sie tut dies mit der Genauigkeit und Distanziertheit einer Intellektuellen, bei der der Verstand und der Sinn für Strategie letztlich über die Unangemessenheit von Wünschen und Gefühlen gesiegt hat. Der Zugang zu dem spannenden Thema ist durch eine kalte, bürokratische Sprache erschwert; es ist nahezu unmöglich, eigene Erfahrungen der Autorin, die mit den Hindernissen weiblicher Emanzipation oder Befreiung zu tun haben, zu erkennen. Man braucht viel Geduld oder ausreichende Kenntnis der soziologischen Ausdrucksweise, um ihren Argumentationen folgen zu können.
Die technokratische Sprache, deren Bann die Autorin leider verfallen ist, nimmt mancher Kritik die Spitze. Der Einwand gegen die Emanzipationsstrategen, die lediglich die ökonomische Gleichstellung der Frauen fordern und dies ohne Rücksicht auf die Momente von Zufriedenheit vieler Frauen im