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Es hat mich gefreut, daß Argeiander in manchen Punkten zu ähnlichen Ergebnissen kommt wie ich, obgleich er von einem ganz anderen Ich-und Strukturbegriff ausgeht, als ich ihn in meinem Vortrag im Anschluß an Freuds „Die endliche und die unendliche Analyse“ exponiert habe. Die Differenzen, auf die Argeiander am Ende zu sprechen kommt, scheinen mir auf die unterschiedliche Auffassung von schwereren Persönlichkeitsstörungen (eben den „strukturellen Ich-Störungen“) und dem psychoanalytischen Umgang mit ihnen zurückzugehen. Argelanders Verständnis dieser Störungen ist im Unterschied zu dem meinigen sehr von den Erfahrungen mit Symptomneurosen abgeleitet. Daraus ergeben sich meines Erachtens die Bedenken, die Argelander gegenüber der von mir vorgetragenen Position formuliert, mehr oder minder von selbst. Argelanders Reserve gegenüber meinem Plädoyer für eine kontinuierliche subtile Registrierung der Funktionsausfälle bzw. Ich-Deformationen der Patienten könnte ich mir anders nicht erklären. Mein Korreferent unterstellt, daß die kontinuierliche Beobachtung des Ichs zu einer Vernachlässigung des Kontakts mit der „unbewußten Welt“ des Patienten führe. Klinische Erfahrung hat mich das Gegenteil gelehrt : Erst die kontinuierliche Beobachtung beider Aspekte hat mich instandgesetzt, mit den schwerer gestörten meiner Patienten wirklich psychoanalytisch in Kontakt zu kommen. An der Schlußbemerkung Argelanders, daß wir es uns nicht leisten können, die essentiellen analytischen Aufgaben zugunsten der klinischen Beobachtung zurücktreten zu lassen, weil das zum Verlust des Kontaktes mit der unbewußten Welt des Patienten führen würde, wird deutlich, daß diese „unbewußte Welt“ eine ganz bestimmte Konstruktion ist. Argelander baut dies sein Verständnis dieser „unbewußten Welt“ auf, indem er das Funktionieren des Ichs des Patienten in seiner jeweiligen Aktualität nicht kontinuierlich subtil mitregistriert. Ich kann der Hypostasierung „des Unbewußten“ in Argelanders Arbeiten (vgl. z. B. Ar