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Das Buch soll „Pädiatern, Neurologen und Ärzten für Allgemeinmedizin Anleitung zum praktischen Handeln sein“ (S. 7). Diese Aufgabe wird gewiß innerhalb des gesteckten Rahmens erfüllt. Aber die detaillierte Beschreibung der Epilepsien, der möglichen Untersuchungen und medikamentösen Behandlungen brauche ich hier nicht zu besprechen. Meine Auszüge sollen einerseits hier dargestellte psychogene Faktoren der Anfallsleiden unterstreichen und andererseits auf gewisse vereinfachende psychologische Bemerkungen des Autors aufmerksam machen.
Einen Hinweis auf psychoanalytische Behandlungsmöglichkeiten finden wir nicht, wir suchen sogar „Psychotherapie“ vergebens im Sachverzeichnis. Die elektroencephalographischen Forschungen haben „den über der „heiligen Krankheit“ liegenden Schleier ein Stück gelüftet“ (S. 80), vermehrte psychoanalytische Arbeit könnte sicher ein weiteres tun. Der Kinderanalytiker weiß, daß „Verhaltensstörungen, Erziehungsschwierigkeiten usw.“ „Ausdruck einer