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Arlow konzentriert sich auf das Studium der Affekte in der psychoanalytischen Situation. Als problematisch erscheint vor allem der Realitätsgehalt der analytischen Trennung von Affekten und Vorstellungen. Im Anschluß an Zilboorg (1933) werden die Affekte als Kombinationen bestimmter (unbewußter) Vorstellungen, bestimmter Gefühlslagen und physiologischer Begleiterscheinungen (etwa motorischer Reaktionen) aufgefaßt. Unbewußte Phantasien, die Relikte prägender frühkindlicher Erfahrungen, dienen als Matrix für die stimmungsmäßige Verarbeitung aktueller Eindrücke.