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Speidel verfolgt die Entwicklung des Symbolbegriffs (genauer: verschiedener Symbol-Konzepte) in Freuds Schriften. Er zeigt, daß Freud in seinen Arbeiten aus den Jahren 1893-95 „hysterische“ von „normalen“ Symbolen, nicht-symbolische und symbolische Symptombildung unterschied. Später verdrängte die Traumdeutung sein Interesse am Symbolkonzept. Die „Traumsymbole“ wurden als von der individuellen Traumarbeit unabhängige (überindividuelle) Bildungen aufgefaßt. Hier schlossen Stekel und Jung an. Speidel, der die Deutungen der Freudschen Symboltheorie, die von Phillips und Lorenzer vorgenommen worden sind, als einseitig kritisiert, plädiert dafür, den in Freuds frühen Arbeiten angelegten erweiterten Symbolbegriff produktiv zu entfalten.