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In seinen Reflexionen zum Problem der Realität verbindet Kafka psychoanalytische Erfahrungen mit Ergebnissen der Experimentalpsychologie. Überlegungen zur „Objektkonstanz“, zur Ambiguitätstoleranz und zur Auflösbarkeit von Paradoxa werden durch Fallskizzen illustriert. In der Psychoanalyse vollzieht sich (wie im Alltagsleben) eine ständige Restrukturierung vergangener Erlebnisse im Hinblick auf die Aktualität. Im Anschluß an Loewald neigt Kafka dazu, psychische Prozesse und „Zeit“ zu identifizieren.