You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Das in der Heidelberger Psychosomatischen Universitätsklinik entwickelte und seit acht Jahren erprobte Konzept der „Stationären Pychotherapie“ bietet die Möglichkeit, mit Hilfe von — der eigentlichen psychoanalytischen Gruppentherapie vorgelagerten — Therapien („Konzentrativer Bewegungstherapie“; „Gestaltungstherapie“) auch solche Patienten für eine aufdeckende Therapie vorzubereiten, die dafür zunächst als wenig geeignet erscheinen. An ihr Symptom fixierten, zum Agieren neigenden, wenig verbalisierungsfähigen Patienten (die häufig aus der Unterschicht kommen) wird ein „therapeutischer Raum“ geboten, der ihnen eine Chance zur Selbstinszenierung mit den ihnen verfügbaren Mitteln bietet. Die Möglichkeiten des Verfahrens werden durch zwei Fallskizzen illustriert.