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Drei bedeutende französische Ethnologen, die vor und nach dem zweiten Weltkrieg geforscht und publiziert haben, waren es vor allem, die noch über den von Herskowits geforderten Schritt hinausgegangen sind, sich vom Kulturismus, von der Überschätzung der eigenen Kultur freizumachen. Michel Leiris, Georges Condominas und Georges Balandier haben die kolonialen Verhältnisse durchschaut und in Rechnung gestellt, daß sie als neutral sein wollende Forscher in kolonisierten Ländern auch gleichzeitig die Repräsentanten einer unterdrückenden und ausbeutenden Macht waren, was auf ihre Beziehung zu den „Forschungsobjekten“, den Angehörigen exotischer Völkerschaften, zurückwirken mußte. Diese Reflexion des eigenen Standpunkts hat bei allen