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Der vorliegende Band ist der erste, einleitende Teil einer Ende des Jahres 1976 begonnenen Reihe von fünfzehn Bänden, die zu verlegen Kindler den Mut und den Unternehmungsgeist besitzt. Hier sollen nur die Teile des Bandes I kommentiert werden, die sich auf die Psychoanalyse beziehen. Dennoch sei einleitend einiges über den Aufbau des Gesamtwerkes wie auch den diesen zum Teil widerspiegelnden Aufbau des ersten Bandes gesagt. Die vervollständigte Reihe wird, wenn der erste Band repräsentativ für die folgenden ist, einen wohlbemessenen Meter im Bücherregal füllen und über 15 000 Druckseiten vorweisen, die, wie der Subskriptionsprospekt angibt, von etwa 600 Autoren stammen (25 Seiten pro Autor also). Die äußere Aufmachung ist tadellos, ein introvertiertes, dunkles Blau; einer Verwechslung mit dem bei Hogrefe verlegten, ähnlich voluminösen Handbuch der Psychologie wird durch größere Lettern und üppige Goldprägung vorgebeugt. Die redaktionelle Bearbeitung ist exemplarisch; neben zahlreichen bibliographischen und biographischen Angaben finden sich ausführliche Sach- und Personenregister.
Die Titel der Bände II bis VIII folgen dem Schema „X und die Folgen“, wobei X Freud (2 Bde.), Pawlow, Binet, Lorenz, Piaget oder Lewin ist. daß mit dem Schema „X und die Folgen“, wie in der deutschen Literatur und Literaturkritik seit alters her eingebürgert, eine Darstellung der verwünschenswerten Folgen eines X überschrieben wird, ist hier sicher nicht der Fall, was der kulturellen Traditionen verhaftete Leser zur Kenntnis nehmen sollte. Die Titel der Bände IX bis XV lauten mit etwas mehr Sinn für Modulation: Ergebnisse für die Medizin (2 Bde.), Konsequenzen für die pädagogik (2 Bde.), Anwendungen im Berufsleben, Auswirkungen auf die Kriminologie, Transzendenz, Imagination und Kreativität. Die im ersten Titelschema vorherrschende Personzentriertheit setzt sich in der Bebilderung der Schutzumschläge fort — kaum einer, von dem nicht ein-, zwei-, dreimal das Konterfei einer Berühmtheit hers