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Füchtner erörtert das „Verschwinden der Psychoanalytischen Pädagogik, dieses einst sozial bewußtesten Zweiges der Psychoanalytischen Bewegung. Nach optimistisch-naiven Anfängen kam es Ende der dreißiger Jahre zu einer kritischen Revision der Psychoanalytischen Pädagogik. Im Zuge der Medizinalisierung der Psychoanalyse im Exil machte sie dann der psychoanalytischen Sozialisationsforschung und der Kinderanalyse Platz. Das Wiederauftauchen bestimmter Motive der alten Psychoanalytischen Pädagogik in der antiautoritären Kinderladenbewegung machte das Fehlen einer aktuellen, psychoanalytisch orientierten Pädagogik erst ganz bewußt.