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Schülein plädiert dafür, den „Psychoboom“, die Entstehung einer kaum mehr überschaubaren Vielzahl von konkurrierenden Therapien und therapeutischen Sekten, nicht länger zu ignorieren, sondern anläßlich der neuartigen Situation die psychoanalytische Reflexion auf die Bedingungen der eigenen Theorie und Praxis zu erneuern, um deren Potential für sinnvolle Interventionen besser nutzen zu können. Auf der „Psycho-Szene” unterscheidet er drei Hauptströmungen: Zum einen die auf bestimmte Defekte gerichteten, technisch-reparativen, mehr „Erfolg” versprechenden (Verhaltens-)Therapien; zum andern die (in der Nachfolge Coués stehenden) identitätsstützenden Schulen (Rogers, Perls, Synanon); schließlich die rituelle Erzeugung außeralltäglicher Gemütszustände („Betroffenheit“) in den „Encounter“-Gruppen.