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Mitzman, der durch seine historisch-biographischen Studien über deutsche Soziologen im Kaiserreich bekannt geworden ist, geht hier den (vergleichbaren) Interferenzen von politischer Geschichte und Lebensgeschichte bei Flaubert und Weber nach. Die von ihnen durchlebten und sublimierten Konflikte tragen den Stempel spezifischer nationaler Traditionen. In ihren (generationstypischen) Reaktionen auf die post-heroische Entwicklungsphase der Bourgeoisie ihrer Länder aber wird eine transnationale Gemeinsamkeit deutlich: dem Programm der l'art pour l'art korrespondierte das der wertfreien Soziologie.