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Heinrichs entwickelt Grundzüge der — vor allem an Heideggers Philosophie orientierten — Psychoanalyse-Auffassung Lacans: Lacan lehrt den Vorrang der symbolischen Ordnung(en) vor Geschichte und Lebensgeschichte; die Sprache ist für die Subjekte präexistent, nicht hinterfragbar. Ihr Unbewußtes ist der ihnen nicht verfügbare Teil des überindividuellen Diskurses. Das Subjekt selbst, das Ich, ist unaufhebbar gespalten, exzentrisch, Instanz der Maskerade, der Verstellung. Das bringt Lacan in Gegensatz sowohl zu den FreudSchülern, die das Ich zwar als „Clown“, zugleich aber als Instanz der Selbsterkenntnis auffassen, als auch zu den Ideologen der Ich-Autonomie.