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Im angloamerikanischen Schrifttum liegen für den Wissenschaftler, der sich mit der systematisch-empirischen Forschung in der Psychotherapie/Psychoanalyse beschäftigt, eine ganze Reihe von monographischen Darstellungen und Handbuchbeiträgen über den derzeitigen Stand dieser Bemühungen vor. Nach dem doch recht knapp gehaltenen Lehrbuchbeitrag von Beckmann et. al. (Klinische Psychologie II) und vor dem Erscheinen des von Insidern seit langem erwarteten 2. Halbbandes für Klinische Psychologie des Handbuchs der Psychologie gibt die überarbeitete und erweiterte psychologische Diplomarbeit von Susanne Remplein eine gut lesbare und übersichtliche Darstellung verschiedenster Problembereiche und systematisch-empirischer Ansätze in der Psychotherapieforschung. Als Einführung ist das Buch deshalb für einen weiten Kreis von Lesern geeignet, die sich rasch über das breite Feld der psychoanalytischen Therapieforschung informieren wollen.
Nach einer kurzen wissenschaftstheoretischen Betrachtung werden auf knappem Raum einige psychoanalytisch orientierte Behandlungsformen dargestellt, die dem wenig informierten Leser als Einleitung in das Gesamtproblem dienen. Dann werden zwei Forschungsprojekte ausführlicher beschrieben: Das Psychotherapie-Projekt der Menninger Foundation in Topeka und die Untersuchungen zur analytischen Kurzpsychotherapie von D. A. Malan an der Ta-vistock-Klinik in London. Auf diese Projekte wird bei der Diskussion der zahlreichen Probleme im Bereich der Psychotherapieforschung dann immer wieder verwiesen; an ihnen können spezielle Fragen erläutert und Lösungsvorschläge konkret dargestellt werden. Mit diesem Kunstgriff gelingt es der Autorin, die in der Literatur berichteten weitverzweigten Problemstellungen und Forschungsansätze einer Ordnung und Zentrierung zu unterwerfen; diese beiden Projekte bilden gewissermaßen den roten Faden, an dem sich der mit den verschiedenen Problemkreisen wenig vertraute Leser im Labyrinth von Hypothesen, Variablen und Methoden orient