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Ein neuerlich aufgetauchtes, kostspieliges Statussymbol ist etwa seit Beginn der siebziger Jahre in New York eingeführt worden und ist dabei, seinen Markt zu expandieren: die illegale Ware Kokain. Daran anhakend hat sich ein anderer, legaler Markt auf getan: ein Markt für Bücher über Kokain. Hierzu ein selbstbezügliches Zitat eines Pioniers aus dem Jahre 1975: „One further sign of cocaine's solid position in the drug culture was the appearance in 1974 of two serious studies of the drug: Cocaine Papers (…), a new translation of Freud's five papers, with commentaries by several writers; and the book you are now reading. Neither could have found a trade publisher a few years ago; interest in the subject simply not being widerspread enough. It is now, and in the near future the market will be flooded with books on cocaine.“ (R. Ashley, Cocaine. New York, St. Martin's Press, 1975. Zitat nach der kart. Ausgabe, Warner Books, 1976, S. 142.)
Mit einem weniger flüchtigen Blick in die angesprochene Bycksche Ausgabe der Kokainpapiere Freuds hätte Ashley seine These ohne Mühe noch besser untermauern können: Die Ubersetzung ist nicht neu. Herausgegeben von A. K. Donoghue und J. Hillman erschien bereits 1963 bei Dunquin Press in Wien: Sigmund Freud — The Cocaine Papers (Dunquin Monograph Series, 2; viii, 62 S.). Dies dünne Heft enthielt fünf Abhandlungen, von drei Übersetzern ins Englische gebracht. Es blieb ziemlich unbekannt, das Interesse des Publikums fehlte offensichtlich. Auf dieser ersten Wiener Ausgabe bauen die vorliegenden drei Bücher auf — das zweite ist die Paperback-Ausgabe des ersten (es unterscheidet sich nur durch Fehlen der Abbildung auf S. n); das dritte die französische Version (hier ist die Gliederung modifiziert). Byck übernimmt die Übersetzungen. Sie sind — von James Strachey durchgesehen — zwar nicht perfekt, doch in wünschenswertem Maße korrekt. Statt „cocaine“ wird öfters „coca“ gesetzt, also nicht zwischen der Pflanze oder ihren Blättern einerseits, an