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„Das meiste, was wir in der Schule lernen, brauchen wir im Leben nicht. Das meiste, was wir im Leben brauchen, lernen wir in der Schule nicht“, meint der Autor. Abgesehen davon, daß er offensichtlich nicht weiß, was ein heimlicher Lehrplan ist und welche Vernunft sich hinter dem angeblich so unsinnig konstruierten Schulsystem verbirgt, macht er sich — zu Recht — Sorgen. Zu viele Kinder leiden wegen übermäßigem Leistungsdrill, stupidem Pauken von zuviel Lernstoff, zu großen Klassen usw. unter Schulstreß. Was können wir dagegen tun? Bei Affemann ist guter Rat billig: die Schule sollte menschlicher werden. Humanisierung — auch der Gesellschaft — läuft auf ein großes pädagogisches Programm hinaus (S. 66). Schule muß also für ein menschlicheres Leben erziehen. Was das ist, erörtert Affemann in bezug auf das Privatleben, das Berufsleben und das öffentliche Leben.