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Arthur Jores, einer der Altmeister der deutschen Psychosomatik, hat unter Mitarbeit von 25 Autoren ein Lehrbuch der psychosomatischen Medizin vorgelegt, das zweifellos große Beachtung verdient. Es ist klar und übersichtlich in vier Teile gegliedert. Teil I, die Einführung in die Psychosomatik, wurde von Jores (Psychosomatische Krankheiten in anthropologischer Sicht), Dührssen (Die Bedeutung der frühen Kindheit für die spätere Krankheitsentwicklung) und Schaefer (Die Bedeutung sozio-kultureller Faktoren für die Krankheitsentwicklung) verfaßt. Diese Einführung wurde mit Blick auf den praktisch tätigen, vor allem den niedergelassenen Arzt geschrieben, verzichtet also auf weitschweifige theoretische Erörterungen und versucht in kurzer und übersichtlicher Form, das für die allgemeinärztliche Praxis Wichtige darzustellen. Dieses Prinzip wurde auch bei allen anderen Beiträgen beibehalten.
Den Hauptteil des Buches nimmt der Teil II, die psychosomatische Krankheitslehre, ein. Einleitend stellt Jores die diagnostischen Probleme der psychosomatischen Krankheiten, Bastiaans die Technik des ersten Gesprächs und