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Die Vielzahl der Veröffentlichungen Eysencks, der sich selbst gern wiederholt, generiert sich aus einer besonderen Methode. Sie läßt sich grob so beschreiben: Datenerhebungen werden zu Aufsätzen für Fachorgane verarbeitet. Einige finden sich dann in Sammelbänden wieder, deren Herausgeber Eysenck ist. Schließlich werden Teile, Einzelheiten und Ergebnisse verschiedener Aufsätze in Büchern verwendet, die unter einem weiteren Thema stehen und einen theoretischen Rahmen erhalten, der diese Teile einfaßt. Im Zuge der Darstellung kommt es vor, daß die Angabe der Stellen, an denen der Verlauf einer Untersuchung und Datenverarbeitung in der erforderlichen Vollständigkeit dargelegt wird, unterbleibt. Der Leser ist gezwungen, dem entweder stumm zu folgen oder aber, den mäandernden Veröffentlichungen detektivisch entgegenstrebend, die Quellen selbst zu finden, falls sie publiziert sind. Das vorliegende Buch ist ein mit déjà-vu-Erlebnissen gesättigtes Musterbild dieser ihre eigenen Belege verschleiernden Argumentierkunst. Der Europaverlag, dessen Programmplan weitere Übersetzungen Eysenckscher Bücher verspricht, sollte solchen Mängeln in Zukunft entgegenwirken. Ein Register wird ihn nicht in Unkosten stürzen. Im Lektorat sollte auch Sorge dafür getragen werden, daß Übersetzerrache für Unterbezahlung sich nicht gegen den Autor richtet, etwa verstehbare Sätze gegen mystische ausgetauscht werden. Ein Beispiel mittleren Kalibers: „Masturbation gehört eher der männlichen Vergangenheit an …“ (S. 82) statt: „Masturbation is more a male pastime …“ Man hüte sich also; nicht sämtliche Kuriosa des Buches sind Eysenck anzulasten. Sein Bestreben ist, wie stets, die Psychologie auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen, Fakten und Tatsachen zu finden. Allein die Mittel taugen schlecht: Ja/Nein-Antworten auf dümmliche Fragen werden aufgelistet, korreliert, faktorenanalysiert; selbst Superfaktoren werden extrahiert. Das ist nun so viel wert wie die Rohdaten, also die simplen Antworten und die