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Veränderte Krankheitsbilder und entsprechend neuartige Anforderungen an die Therapie nötigen die Theoretiker der Verhaltenstherapie zu Erweiterungen ihres Interventionsbereichs, zu Innovationen (Selbst und Selbstwertkonflikt) und zur stillschweigenden Aufgabe bestimmter „klassischer“ Prinzipien. Freilich bewegen sich die Neuerungen im Rahmen des allgemeinen Programms der Verhaltenstherapie: Störungen zu isolieren und wegzutrainieren. Das Ignorieren des lebensgeschichtlichen Sinnzusammenhangs der Symptome leistet der bewußtlosen Anpassung der Individuen an die herrschenden Verkehrsformen Vorschub.