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Die schizophrenen Geistesstörungen geben uns mannigfache Rätsel auf, von deren Lösung wir noch weit entfernt sind. Die Schizophrenieforschung orientiert sich heute allgemein an einer multifaktoriellen Theorie. Erichsen untersucht hier die Rolle der Sexualität. Im Gegensatz etwa zu Maeder , der in seiner Arbeit „Sexualität und Epilepsie“ den Begriff Sexualität sehr weit faßt, konzentriert Erichsen sich auf Perversion, Scham, Eifersuchts- und Liebeswahn. E. Bleuler betont, daß im Autismus die unterdrückten Triebe vordrängen, weshalb sich regelmäßig Perversitäten und besonders eine „homosexuelle Komponente“ finden. Da der Schizophreniebegriff nicht standardisiert