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Das Personal von Intensivstationen (dessen Aufgabe so etwas wie die Abschaffung des Todes ist) wird von einer Gesellschaft überfordert, deren Mitglieder sich auf Kosten dieser „Randgruppe“ die Konfrontation mit dem Tod zu ersparen suchen. Schors deutet die Abgrenzungsrituale, die das Leben auf solchen Stationen beherrschen, die eigentümlichen Umgangsformen mit den Patienten, deren „Karriere“ in jedem Fall mit dem Ausscheiden aus der Station endet, als kontraphobisches Agieren bzw. (bei der Re-Animation) als Aggressionsabfuhr — und rät die Einführung einer Supervisor-Beratung an.