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„Er hatte die Erinnerung an einen fürchterlichen Sturm in seinem Inneren, zu dessen Erklärung die Gründe, die er jetzt noch in sich vorfand, bei weitem nicht ausreichten. Also mußte es wohl etwas viel Notwendigeres und Tiefliegenderes gewesen sein … als was sich mit Vernunft und Begriffen beurteilen läßt.“
„… er schämte sich dieser Verwirrung: aber die Erinnerung, daß es anders sein kann, daß es feine, leicht verlöschbare Grenzen rings um den Menschen gibt, daß fiebernde Träume um die Seele schleichen, die festen Mauern zernagen und unheimliche Gassen aufreißen —, auch diese Erinnerung hatte sich tief in ihn gesenkt.“
Ich will über die Schwierigkeiten schreiben, die sich beim Erlernen der psychoanalytischen Technik für den angehenden Analytiker ergeben. Da gibt es zwei Arten von Schwierigkeiten: die unveränderbaren und die veränderbaren.
Ich wende mich zunächst einmal den unveränderbaren zu: Am Ausbildungsort gibt es in der Regel verschiedene Techniken, Stile, die von den verschiedenen Lehranalytikern und Kontrollanalytikern repräsentiert werden. Das ist nichts Besonderes, das gilt für alle Berufe, die nicht genormt sind — vor allem für die künstlerischen. So hat z. B. der junge Maler, der an einer Akademie studiert, Lehrer verschiedener Stile. Die einen malen Landschaften, auf denen man etwas erkennt, andere schlagen rostige Nägel in ein Brett und fixieren darauf etwas Butter.
Anders ist es mit den veränderbaren Gründen dieses Dilemmas: Sie liegen in den verschiedenen Texten über die Technik, die der angehende Analytiker studiert. Hier läßt sich durch eine kritische Untersuchung die eigene Situation wesentlich verbessern. Ich will dies versuchen.
Natürlich wendet er sich zunächst Freuds technischen Schriften zu. Das Ende dieses Studiums ist, daß er tiefe Einsichten in das Wesen der