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Die Zeitschrift „Analytische Psychologie“ gibt in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Club Zürich einen Auswahlband heraus, der einen Eindruck von der gegenwärtigen Arbeit der Schule C. G. Jungs vermitteln will. Die derzeitige geistige Entwicklung, so schreibt H.-J. Wilke in einem Geleitwort, lasse ein verstärktes Interesse an den psychologischen Konzepten Jungs erkennen, das sich in einer wachsenden Zahl von Publikationen und in der Erweiterung von Ausbildungsstätten im In- und Ausland zeige. Was die therapeutische Arbeit angeht, glaubt G. Adler „an eine immer wachsende Konvergenz der verschiedenen therapeutischen Schulen, trotz ihrer verschiedenen und oft gegensätzlichen anthropologischen Bilder“. Was letztere betrifft, habe Jung einerseits mit einem „völlig neuen Begriff von Wissenschaftlichkeit und von Wirklichkeit, die beide das Rationale und das Irrationale umfassen“, in die Zukunft gewiesen, anderseits den wissenschaftlichen Charakter seines Werkes „manchmal überbetont“, worin „wohl noch ein Überbleibsel des Kampfes gegen die Beschränktheit und das Unverständnis seiner Zeitgenossen“ zu sehen sei, die nicht verstehen konnten, „in welch genialer Weise Jung weit über die Grenzen ihrer sogenannten Wissenschaftlichkeit hinausgegangen war“. Nach