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Die Autoren, im Bereich der Psychotherapieforschung durch zahlreiche Publikationen und durch ihre ehemalige Präsidentschaft der amerikanischen Society for Psychotherapy Research bestens bekannt, legen in dieser Monographie eine umfassende Darstellung ihrer Therapiesitzungsfragebogen und deren Einsatzmöglichkeiten vor. In zwei Thesen stecken sie einleitend den methodologischen Rahmen ihrer Studien ab: das persönliche, subjektive Beteiligtsein von Personen an ihren Unternehmungen und Beziehungen ist ein wesentliches und tragfähiges Datum für die Psychologie, und eine strenge quantitative Analyse der Daten ist die sicherste Methode, um das Wissen über einen Gegenstandsbereich zu erweitern. Indem sich die Autoren von diesen beiden Thesen gleichermaßen leiten lassen, versuchen sie eine Synthese von kliniknahen, auf das beteiligte Subjekt bezogenen Beobachtungsmethoden und quantitativen Methoden der empirischen Sozialwissenschaft. Der bisweilen auch heute noch geführte Methodenstreit — etwa unter dem Stichwort „Clinical versus Statistical Prediction“ — wird von Orlinsky und Howard in hervorragender Weise aufgehoben, und beide methodische Vorgehensweisen werden für die adäquate Betrachtung des Forschungsgegenstandes, der subjektiven Erfahrung der an der Psychotherapie Beteiligten, gemeinsam fruchtbar gemacht.