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Seit Alfred Lorenzers Versuch, Psychoanalyse und historischen Materialismus zu vereinigen, hat es einige Anläufe gegeben, sein Konzept für die Besonderheiten des Sozialisationsfeldes zu nutzen. Mit Heinsohn/Kniepers „Theorie des Kindergartens und der Spielpädagogik“ liegt jetzt eine Arbeit vor, der die Bemühung anzumerken ist, den vorgedachten Rahmen für die Subjekt-Objekt-Problematik sich konsequent zu eigen zu machen. Der Versuch, Aussagen der psychoanalytischen Theorie direkt in der Institution „Kindergarten“ umzusetzen, nachdem dort lange mit kompensatorischen, interaktionistischen u. a. Ansätzen experimentiert wurde, ist nicht alltäglich. Die Autoren stellen sich damit in die Tradition von Wera Schmidts Moskauer Kinderheimlaboratorium, was sich auch in der wissenschaftlichen Begleitung eines Bremer Modellversuchs andeutet. Für den an der Diskussion um die Vorschulerziehung interessierten Leser liegt der Reiz des Buches in griffig-eingängigen Einschätzungen von Problemkreisen, die nicht zuletzt auch die „Praktiker vor Ort“ bewegen: Das Freispiel der Kinder diene dem Übermachtsabbau“ gegenüber den Erwachsenen; der herkömmliche Kindergarten sei ein „Spielzerstörer“; „übermachtsabbauend“ könne auch die Einbeziehung der Kinder in die Lebensverrichtungen der Erwachsenen wirken, als „Lohnerzieher“ hätten Erzieher jedoch kein Interesse an einem derart zermürbenden Engagement.
Gemäß dem der Arbeit zugrunde liegenden subjektwissenschaftlichen Ansatz wird psychoanalytische Theorie weitgehend mit der Analyse der Logik subjektiver Strukturen gleichgesetzt. „Die Psychoanalyse erweist sich … als Analyse subjektiver Strukturen, die von der Logik objektiver Strukturen so unterschieden ist wie der Wunsch von der Wirklichkeit“ (189). Psychoanalyse soll die Bildungsgeschichte des Subjekts rekonstruieren, sie bis zum Ursprung eines Symptoms zurückverfolgen, dann allerdings die Analyse von Ursachen der Gesellschaftstheorie überlassen. Dem Ursprung korrespondiert das subjektive Erlebn