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Bei dem ersten Buch handelt es sich um die Taschenbuchausgabe eines zuvor bei Hoffmann und Campe erschienenen gleichnamigen „Readers“. Es enthält höchst heterogene Aufsätze, darunter die jedem an psychoanalytischer Gruppentherapie interessierten Leser als Basislektüre zu empfehlende, grundlegende Arbeit von J. D. Sutherland und H. Ezriel „Bemerkungen zur psychoanalytischen Gruppentherapie“, in der die Begriffe der „unbewußten Objektbeziehung“,
der „gemeinsamen Gruppenspannung“, gegen die jedes Mitglied seine besondere Abwehr entwickelt (S. 100), und die sog. „Weil“-Klausel (S. 113) für die psychoanalytische Gruppentherapie begründet werden. So weit, so gut. Dann aber beginnt, nach einem Beitrag von Saul Scheidlinger über den „Begriff der Regression in der Gruppenpsychotherapie“, in dem der „regressive Sog der Gruppe“ (S. 127) letztlich Undefiniert bleibt, eine Blütenlese von sensu strictiori nicht-psychoanalytischen Aufsätzen, in denen z. B. das Bedürfnis nach Gemeinschaft (S. 16), die Verstärkung der Verdrängung (S. 23), die Spontaneität und die Herstellung des Realitätsbezugs durch Reduktion der Übertragungsneurosen (S. 26) und „multiple Identifikationsmodelle“ (S. 31) die Prinzipien sind, nach denen der Gruppenleiter sich richtet. Das eklektische, verschiedene theoretische und therapeutisch-praktische Ansätze der Gruppenforschung „flexibel miteinander verbindende“ (S. 226) Konzept des Herausgebers wird ebenso deutlich wie dessen „psychodramatische Technik“ (S. 240). Das Buch enthält noch Arbeiten von S. H. Foulkes, R. M. Whitman und D. Stock sowie von N. W. Ackermann, übergeht die Beiträge H. Argelanders und schließt mit einem Kapitel des Herausgebers über den „Traum als Ich- und Gruppenfunktion“. Der Anspruch, eine repräsentative Auswahl von Beiträgen zur Theorie und Technik der Schulen einer psychoanalytischen Gruppentherapie vorzulegen, wird nicht eingelöst. Nimmt man Psychoanalyse ernst, dann können höchstens die beiden aus dem Tavistock-Institute in Londo