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Das Buch entstand aus Vorlesungen, die Bergmann vor Psychologen, Psychiatern und Sozialarbeitern gehalten hat. Es soll ihnen die Entwicklung der psychoanalytischen Technik anhand von Originalarbeiten nahebringen und ihnen den Anteil von Schülern Freuds an ihr verdeutlichen. Die Auswahl der Beiträge, d. h. das, was die Herausgeber als entscheidende Beiträge zur Entwicklung der Technik erachten, ist natürlich subjektiv. Manches wird der deutsche Leser vermissen, anderes für nicht so entscheidend halten.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Darstellung der Geschichte der psychoanalytischen Technik, die dem Psychoanalytiker nichts Neues bringt. Sie folgt der üblichen Klassifizierung in fünf Phasen, wie sie andere Autoren in gleicher Weise angewandt haben. Dann folgt ein Kapitel mit Kurzbiographien jener Autoren, die entscheidende Beiträge zur Entwicklung der psychoanalytischen Technik geliefert haben: Abraham, Ferenczi, Alexander, Glover, Kanzer, Zetzel, Erikson, Landauer, Nunberg, W. Reich, Fenichel, Sterba, Strachey, Th. Reik, H. Kaiser, J. Riviere. Mit diesen Namen ist der Rahmen, in dem hier Entwicklung der psychoanalytischen Technik verstanden wird, abgesteckt. Diese Namen markieren wie der Titel des Buches »Evolution« die konservative, traditionsverpflichtete Ausgangsposition der Herausgeber.
Sie geben in 5 Kapiteln Arbeiten von Klassikern der psychoanalytischen Technik wieder. Dabei bemühen sie sich (leider nicht durchgängig), gegensätzliche Auffassungen zu einem speziellen Thema zu Wort kommen zu lassen. Besonders geglückt erscheint mir diese Absicht in den Kapiteln verdeutlicht: »Die Kontroverse um Ferenczis aktive Technik« (Kap. 4); »Die Kontroverse um Wilhelm Reichs Charakter-Analyse« (Kap. 7) und »Psychoanalytische Technik in den 30er Jahren. Kontroversen und Synthesen« (Kap. 8).
Die Beiträge zur Technik im engeren Sinne stammen, mit Ausnahme von einem (Sterbas Artikel über »Klinische und therapeutische Aspekte des Charakterwiderstandes« von 1953, der sich mit Rei