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Während die Bedeutung des Phänomens „Angst” von allen Psychologie- und Psychotherapieschulen stets stark betont wird, sprechen Angstforscher gleichzeitig auch von einem „Begriffschaos” in diesem Feld oder von geradezu „babylonischer Sprachen Verwirrung“. Mit ihrer Monographie „Psychologische Aspekte der Angst” versucht Lazarus-Mainka, einen Überblick über wichtige Fragen und Probleme der Angstpsychologie zu geben, um damit so etwas wie Struktur in zahlreiche, sich teilweise erheblich voneinander unterscheidende Hypothesen, Theorien und Modelle der Angst zu bringen.
Der gesamte Stoff ist in acht Kapitel gegliedert, die durchschnittlich 20 Seiten umfassen. Die Themen reichen dabei von der Erörterung einiger Probleme der Angstmessung über die Darstellung biologischer, lerntheoretischer und psychoanalytischer Erklärungsversuche zur Entstehung von Angst und zur Diskussion theoretischer Ansätze, die Angst als Persönlichkeitsvariable auffassen. Psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten von Ängsten werden ebenfalls in einem Kapitel diskutiert.
Die Verfasserin weist von vornherein darauf hin, daß sie nur psychologische, nicht jedoch philosophische, theologische oder literaturwissenschaftliche