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Wenn ich Bittner und Ertle recht verstehe, fehlt in meinem Aufsatz zwar »schlechthin alles«, aber er könnte vielleicht trotzdem geeignet sein, eine Diskussion in Gang zu setzen, die der Pädagogik neue Impulse vermittelt. Gegen letzteres habe ich keine Einwände, nur wollte ich eigentlich nicht die Pädagogik, sondern die Psychoanalyse an einige ihrer früheren Impulse erinnern. Das bleibt allerdings unvorstellbar, wenn man in dem Verhältnis Psychoanalyse-Pädagogik die Psychoanalyse immer nur als Hilfsmittel verstehen will. Zwar können psychoanalytische Bemühungen Erziehung zweifellos nicht ersetzen; dafür sind die beiderseitigen Zielsetzungen zu unterschiedlich (Freud, 1913). Andererseits ist eine reinliche Unterscheidung der beiden Bereiche nicht möglich. Dies ist nicht nur bezüglich der psychoanalytischen Kindertherapeuten, die von Freud »pädagogische Analytiker oder analytische Pädagogen« genannt werden (Freud, , S. 285), offensichtlich. Auch die analytische Kur ist nicht frei von pädagogischen Elementen. Nur haben es die Psychoanalytiker geradezu phobisch vermieden, diese in ihre Reflexion miteinzubeziehen (Balint, 1939, S. 102).
In der Bundesrepublik mag es noch immer so scheinen, als könne die Psychoanalyse beanspruchen, eine Art »tendenzloses« Instrument zu sein. Schon ein