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Probleme in der psychoanalytisch ausgerichteten Behandlung junger männlicher Adoleszenten stehen hier zur Debatte. Die Fälle dreier Jungen zeigen, wie schwer, aber auch wie notwendig es ist, die entscheidende Rolle zu interpretieren, die dem Eltern-Kind-Verhältnis gerade bei Adoleszenten zukommt, die die Bedeutung der Eltern verneinen. Es wird gezeigt, wie die Abwehr durch Intellektualisierung dazu dienen kann, das therapeutische Bündnis zu festigen, und wie eine Interpretation der Übertragung die homosexuelle Panik zu mildern vermag. Sexuelle Probleme werden in bezug auf das religiös-kulturelle Milieu des Jugendlichen behandelt. Obwohl das israelische soziokulturelle Milieu vergangenen und gegenwärtigen Problemen eine ganz besondere Färbung gibt, sind Familienverhältnisse die wichtigsten universal-ätiologischen Faktoren.