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Dieses Buch ist eine Überraschung, wenn nicht gar eine Sensation. War in der Psychologie bisher die Ansicht verbreitet, daß es nur verhältnismäßig wenige experimentelle Studien zu psychoanalytischen Thesen gab, so führen die Autoren den Nachweis, daß die Psychoanalyse die in der Experimentalpsychologie meistuntersuchte systematische psychologische Theorie ist, und daß keine zweite ihr diesen Rang streitig machen kann.
Wie erklären die Autoren das Paradox, daß diese Tatsache so lange verborgen bleiben konnte? Zum einen, so meinen sie, hätte die negative Einstellung des »psychoanalytischen Establishments« gegenüber experimentellen Beobachtungen zu einem scheuklappenhaften Übersehen der riesigen einschlägigen Literatur geführt, zum anderen hätte die feindselige Einstellung mancher Experimentalpsychologen, die psychoanalytische Hypothesen als mystisch und unüberprüfbar hingestellt hätten, denselben Effekt gehabt. Ein dritter Grund sei gewesen, daß niemand sich die Mühe gemacht hätte, die experimentelle Literatur über Psychoanalyse zu sammeln und zu sichten.
Dies ist nun leicht übertrieben, denn bekanntlich gab es das Buch von R. R. Sears »Survey of Objective Studies of Psychoanalytic Concepts« aus dem Jahre und in neuerer Zeit P. Klines »Fact and Fantasy in Freudian Theory« von . Letzteres forderte, weil es zu überwiegend positiven Beurteilungen kam, den professionellen Gegner der Psychoanalyse, H. J. Eysenck, zu einer Entgegnung heraus, und es kam zwischen ihm und Kline zu einer Kontroverse (Eysenck, H. J., Wilson, G. D. »An Objective Study of Freudian Theories«, ).
Gerade der Vergleich mit der Klineschen Übersicht zeigt aber, daß die Autoren auch nicht sehr übertrieben haben, denn die Literaturliste enthält bei Kline auf 35 Seiten 775 Titel, während Fisher und Greenberg auf 76 Seiten auf fast das Dreifache kommen, nämlich auf Titel.
Das ist in der Tat ganz ansehnlich! Die Durchsicht der Literaturliste erweckt den Eindruck, daß die Autoren weiträumig und umsichtig gearbe