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Diese Abhängigkeit wird jedoch in dem zweiten hier vorzustellenden Band — Robin Skynners Handbuch — bereits in Frage gestellt. Der Verfasser — psychiatrisch ausgebildet und Leiter des »Institute of Family Therapy« in London — weiß wenig zugunsten der Langzeitanalyse zu sagen: »Unter der unendlich langsamen Wirkung dieses Verfahrens leiden Analytiker und Nicht-Analytiker in gleicher Weise«, heißt es, und: »Der Analytiker begnügte sich mit der Rolle des Zuhörers. Er bemühte sich kaum um eingehende Beobachtung und konnte wenig wahrnehmen, wenn er es tat« (S. 95). Falls die Übersetzung an dieser Stelle korrekt ist, nähert sich diese Äußerung schon fast einer Witzzeichnung: der Analytiker extrem kurzsichtig oder in eine Wolke von Tabaksqualm gehüllt. Andererseits berührt es sympathisch, mit welchem Freimut der Verfasser einräumt, selbst nur in einem einzigen Fall von Schizophrenie über detailliertere Erfahrung mit Familientherapie zu verfügen (S. 291). Die assoziative Koppelung von Schizophrenie und Familientherapie ist ja bereits obligatorisch, und mit Schrecken stellt man sich Scharen junger Sozialtherapeuten vor, die — lediglich an Büchern geschult — schizophrene Patienten »vor Ort« therapieren: selbst noch in Fällen, in denen eine Herausnahme aus dem pathogenen Milieu jeder konfliktbearbeitenden Konfrontation voraufgehen müßte.