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Wolpert vertritt in einem kurzen synthetischen Epilog die interessante These, daß man das Manisch-Depressive Syndrom wohl am besten als genetisch determinierte Aktualneurose im Sinne Freuds betrachtet. Nicht ganz unbeeinflußt durch diese seine Hypothese hat er unter acht verschiedenen Gesichtspunkten entsprechende relevante Arbeiten zusammengetragen, die gleichzeitig auch, wie der Untertitel verheißt, hervorragend die Geschichte dieser psychiatrischen Diagnose erzählen.
Die Sammlung beginnt unter dem Übertitel »Phenomenologicalism: Kraepelin« mit zwei Arbeiten E. Kraepelins . Im nächsten Abschnitt kommt Abraham mit zwei Schriften zur intrapsychischen Dynamik des Manisch-Depressiven zu Wort. Es folgen zwei Arbeiten Freuds (Trauer und Melancholie, 1917; Die gemeine Nervosität, 24. Vorlesung, 1917). Es folgen dann spätere analytische Beiträge (; ; ; ). Der fünfte Teil gibt die interpersonale Sicht des Problems mit zwei Beiträgen von Frieda Fromm-Reichmann wieder.
Der sechste Abschnitt des Buches bringt sechs Arbeiten, die die genetische, biochemische und bio-rhythmische Seite des Problems untersuchen. Vier Arbeiten davon beziehen sich auf die Rolle der Lithiumsalze. Der siebente Teil setzt sich aus der Wiedergabe zweier weithin bekannter Arbeiten, »Biogenic Amines and Emotions« und »Depressive Disorders: Toward a unified hypothesis« , zusammen.