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Der verheißungsvolle Titel (die Psychologie hat eine Zukunft — diese läßt sich heute schon skizzieren) des vorliegenden Buches ist irreführend. Es ist nicht ein Ausläufer der Futurologiewelle, die zuguterletzt auch noch die Psychologie benetzt, es handelt nicht einmal von einer Zukunft einer Psychologie. Sein Themenschatz ist beschränkt auf die hobby-horses des Autors, seine sattsam bekannten Verschaukelpferde. Vorrang am Start hat wie seit Dezennien nun schon das lustvolle Ausmalen faktischer und fiktiver Mängel der psychoanalytischen Theorie und Therapie und das nicht minder lustige Lobhudeln von Behaviour Therapy according to Eysenck. Nähme man allerdings dies Buch zum Anknüpfungspunkt einer Auseinandersetzung mit der Verhaltenstherapie, so hieße das, sie in einem Zustand äußerster Ermattung antreten zu lassen. Das nun wäre unnütz und unfair, auch wenn Eysenck sich als Vater der europäischen BT (weniger der amerikanischen BM) feiern kann und auf dem ersten Treffen der European Association for Behaviour Therapy and Modification in München 1971 gleich nach dem Vertreter der bayerischen Staatsregierung ein Grundsatzreferat lieferte; Titel: Behaviour Therapy: Present and Future (In: J. C. Brengelmann, W. Tunner, Hg., Behaviour Therapy — Verhaltenstherapie. München, Urban & Schwarzenberg, 1973, S. 5-27). Die folgenden Bemerkungen konzentrieren sich daher auf das vorliegende Buch.
Es besteht, neben einem kurzen Vorwort, aus vier Teilen, die zu unterschiedlichen Anlässen entstanden sind. Sich daraus ergebende Wiederholungen hat man in Kauf zu nehmen. Eine durch den Titel suggerierte Einheit der Darstellung ist nicht gegeben, eine Einheit der Absicht kann man ersatzweise unterstellen. Der 1. Teil (1/3 des Buches) führt die Überschrift: Die Zukunft der Psychiatrie (sic) — eine Übersetzung von ‘The Future of Psychiatry’, London (Methuen) 1975. Der 2. Teil (1/8) heißt: Gesellschaft und Vererbung — ein Vortrag, gehalten zu Graz 1976. Der 3. Teil (1/6) fragt: Psychoanalyse — Wiss