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Und dann war es im Frühsommer 1978 wieder einmal soweit: in dem seit Jahren von Unlust und Unmut geplagten Frankreich, wo man zur Bezeichnung besagten Zustande das verharmlosende Wort morosité in den Mund zu nehmen pflegt, hatte eine Streitschrift — nämlich die hier zu besprechende — zeitweilig für Unruhe gesorgt und die französischen Kopfarbeiter in leichten Aufruhr versetzt. Eine mehrwöchige Kontroverse wurde ausgetragen, Tageszeitungen und literarische Journale nahmen sich der Sache an und sorgten für Verbreitung der Debatte. Das alles sollte beweisen, daß zwar Politik, Wirtschaft und Universitäten — und nicht zuletzt auch die Psychoanalyse — in einer Krise stecken, die Intellektuellen aber sich munter wie zuvor befehden, wenn es um wichtige Dinge geht.
Abgesehen hatte man es auf Jacques Lacan und seine Leute, die es im Verlauf der Zeit fertig gebracht hatten, eine nicht jedermann bekömmliche soziale