You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Aus drei allgemeinen und einem eher persönlichen Grund ist die vorliegende Doppelmonographie aus der Reihe »Psychological Issues« eigentlich nicht in Kurzform zu besprechen.
Der vorliegende Band enthält nur zwei Teile — >General Concepts and Principles< und >Motivation< — eines auf acht Teile ausgelegten Werks. Jede Kritik kann also von vornherein mit dem Hinweis auf die folgenden Arbeiten — >Maturation and Development<, >Learning<, >Perception<, >Cognition<, >Integration and Control< und >Social Relations< — entschärft und relativiert werden. Detaillierte Hinweise im Text und in den ausgezeichneten Fußnoten verstärken dies Problem noch.
Nichtsdestoweniger kann ich meine Hauptkritik am vorliegenden Buch ohne großes Risiko aussprechen: Auch dieses Buch löst die großen Versprechen, die der Komplex der Kybernetik unter anderem in seinen kommunikations- und kontroll-theoretischen Elementen für die Psychologie birgt, nicht ein, obwohl es dies insgeheim verspricht. Für mein Verständnis enthält das Buch vor allem keine ausreichende Diskussion zur Theorie des Subjekts und zum Problem der Selbst-Referenz, beides unverzichtbare Themen unter dem Aspekt des Generalthemas und des Problems der Motivation. Weiters scheint mir das Buch extrem verwundbar für Kritik von außen, da keinerlei neuere Gedanken zu den Problemkreisen Kommunikation, Entscheidungs- und Handlungstheorie usw. aus den entsprechenden Spezialdisziplinen referiert werden.
Zu seinem Nachteil scheint mir das Buch zu sehr aus einer Abwehr gegen energetisch-ökonomische Denkweisen und metapsychologische Konzepte, die sich auf mechanische Kräfte beziehen, geschrieben zu sein. Besonders problematisch erscheint mir die Tendenz, quantitative Probleme in der Theorie lebender Systeme zu negieren.
Denkt man z. B. an die Antriebsstörungen des Manisch-Depressiven oder an die >quantitativen< Ursachen psychopharmakologischer Beeinflussung, so ergibt sich für mich im Hinblick auf die Diskussion der energetisch-ökonomischen Bereiche