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Zander stellt »ein neues psychosomatisches Untersuchungsmodell für Patienten mit Ulcus duodeni« vor. Er bezieht sich auf die Neurosenlehre von Schultz-Hencke in der Überzeugung, daß dieser die »von Freud gemachten Entdeckungen korrekt einbezieht«. Dies ist aber gerade bei Schultz-Hencke nicht der Fall1. Mit der Vernachlässigung des von Mitscherlich geforderten »Methodenpurismus« sind bereits Voraussetzungen für Mißverständnisse geschaffen. Zander glaubt, in der von Schultz-Hencke beschriebenen Ja-Nein-Antwort als dem »Kernvorgang« des »Hemmungsmechanismus« eine Forschungsgrundlage zu finden. Dieser reduktionistische Versuch, menschliche Möglichkeiten auf eine Informationseinheit und auf Kausalketten einzuengen, ist unzulässig. Zander ist zudem der Meinung, daß normale zwischenmenschliche Konflikte in neurotischer Entwicklung generell zu Ambivalenzkonflikten