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Das Beiheft Nr. 8 zur »Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychoanalyse« will als »klinisch-empirische Studie« einen Beitrag zur Behandlungstechnik bei den sogenannten Ich-Störungen leisten. Die Autorin sieht die »Schwere der jeweiligen Charakterveränderungen als den gemeinsamen Aspekt, unter dem sie eine Patientengruppe aus dem Alltag ihrer psychotherapeutischen Praxis zusammenfassen zu können glaubt.
Das durchgehend abwertende Patientenbild der Autorin läßt aufhorchen. Der äußere Eindruck mancher Patienten scheint ihr bereits ein Ärgernis. Sie spricht vom »oft etwas ungeschlacht, fast grob erscheinenden Menschen — für den Therapeuten oft abschreckend in seiner ich-synthonen Unerleuchtetheit« (15). Die Sprache der Patienten wird beschrieben als »endloses Monologisieren« (32), »Wortgeklapper«, »Worte ohne Lied« (43). »Wie eine trübe graubraune Flüssigkeit wälzt sich der Strom der unbezogenen Klagen dahin« (17). Für die in