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Der Autor weist in seiner Untersuchung der monumentalen (gleichwohl Fragment gebliebenen) Flaubert-Studie Jean-Paul Sartres nach, daß dieser die Entwicklung Flauberts zum Künstler zu sehr unter dem Aspekt des »väterlichen Fluchs« sieht, dem der junge Flaubert durch die Schöpfung eines künstlichen Universums zu entgehen trachtete. Demgegenüber zeigt Mitzman, daß die entscheidenden Wendepunkte in Flauberts Leben und Werk von der inzestuös geprägten Beziehung zu seiner Schwester bestimmt waren und daß man die Bruder-Schwester-Beziehung nur im Kontext der sich wandelnden Familienstrukturen (von der Groß- zur bürgerlichen Kernfamilie) zu Beginn des 19. Jahrhunderts angemessen interpretieren kann.