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Auf den ersten Blick imponiert bei dem Buch sein stattlicher Umfang, die Vielfältigkeit der behandelten Themen und die Vielzahl der Autoren, die daran mitgewirkt haben (nicht weniger als 31). Es ist daher zunächst angebracht, einen Überblick über die Gliederung und den Aufbau des umfangreichen Werkes zu geben.
Ein ausführlicher erster Teil führt in die Thematik ein. Der zweite Teil ist Fragen der allgemeinen Psychosomatik gewidmet. Hier werden verschiedenartige theoretische Konzepte zur Pathogenese psychosomatischer Erkrankungen behandelt. Die Neurophysiologie, die Psychophysiologie, die Psychoneuroendokrinologie, das Streßkonzept kommen hier ebenso zur Sprache wie die klassischen psychoanalytischen Konzepte und neuere Entwicklungen, wie das Konzept der pensée opératoire.
Im dritten Teil werden Organisationsformen der psychosomatischen Krankenversorgung und zwar sowohl in der Praxis des niedergelassenen Arztes wie im klinischen Bereich behandelt.
Der vierte Teil beschäftigt sich mit verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Verfahren in der psychosomatischen Krankenversorgung. Wieder werden so extreme Pole wie Verhaltenstherapie und Psychopharmakotherapie auf der einen und Psychoanalyse auf der anderen Seite abgehandelt.
Nach diesen im wesentlichen allgemeinen Fragestellungen gewidmeten Teilen kommen als Abschluß drei Teile, die sich mit speziellen Fragestellungen befassen: Im fünften Teil werden verschiedene Störungen von Funktionsabläufen abgehandelt, das heißt Störungen, bei denen in der Regel kein pathologischanatomisches Substrat gefunden wird. Der sechste Teil — Störungen des Eßverhaltens gewidmet — leitet zum siebenten und letzten Teil über, in dem die klassischen Psychosomatosen behandelt werden, die durch ein typisches morphologisches Substrat und mehr oder minder klar definierte psychopathologische Auffälligkeiten gekennzeichnet sind.
Darüber hinaus werden Themen behandelt, die in jüngster Zeit eine immer größere Bedeutung gewonnen haben: unter anderem d