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Im Gegensatz zu Kernberg, der eher dazu neigt, Borderline-Patienten mit einer modifizierten psychoanalytischen Standardtechnik zu behandeln, um eine Krise in Gestalt einer sog. Übertragungspsychose zu vermeiden, vertritt Rosenfeld die Ansicht, daß eine sich einstellende Übertragungspsychose beim Patienten keineswegs eine Katastrophe sein muß, die zum Abbruch der Behandlung führt, sondern daß sich daraus neue Perspektiven für die analytische Arbeit eröffnen können. An einigem Fallmaterial zeigt der Autor, daß die Übertragungspsychose den dringenden Wunsch des Patienten zum Ausdruck bringt, gemeinsam mit dem Analytiker als einem neuen Objekt eine bessere Lösung von Kindheitsproblemen zu finden.