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Die hier mit gütiger Erlaubnis des Autors ins Deutsche übertragenen Vorträge Charcots führen im Französischen den Namen Leçons du Mardi de la Salpêtrière nach dem Wochentag, an welchem dort der klinische Professor die in ambulanter Behandlung stehenden Kranken persönlich vor seinen Hörern erledigt. Der erste Band dieser Leçons erschien im Jahre 1888 in sehr bescheidenem Gewande als Notizen der Herren Blin, Charcot jun. und Colin. Er hat in diesem Jahre eine Umarbeitung von der Hand des Autors erfahren, welche unserer deutschen Ausgabe zugrunde liegt.
Die französische Ausgabe war mit einer Vorrede des Dr. Babinski eingeleitet, in welcher dieser bevorzugte Schüler Charcots mit berechtigtem Stolz hervorhebt, welche fast unerschöpfliche Fülle von Anregung und Belehrung seit vielen Jahren von dem »Meister« ausgeht und wie wenig das Studium seiner Publikationen seine mündliche Unterweisung ersetzen kann. Er hält es daher für ein berechtigtes Unternehmen, auch diese improvisierten Vorträge Charcots in die Öffentlichkeit zu bringen und dadurch den Kreis seiner Schüler und Hörer ins Unabsehbare zu erweitern. Und ich meine, wer auch nur für kurze Zeit das Glück genossen hat, den großen Forscher bei seiner Arbeit zu sehen und seine Mitteilungen in sich aufzunehmen, wird Dr. Babinski freudig beistimmen.1
Diese Vorträge enthalten tatsächlich so viel des Neuen, daß sie niemand,